Provisionsfrei statt Lieferando: die faire Alternative für Restaurants
Lieferplattformen bringen Bestellungen - aber sie kosten. Bis zu 30 % Provision pro Bestellung fliessen an den Marktplatz, dazu kommen Gebühren und der Verlust der Kundenbeziehung. Dieser Artikel rechnet ehrlich vor, was das bedeutet, und zeigt, wie ein eigenes, provisionsfreies Bestellsystem zur fairen Alternative wird.
Was 30 % Provision wirklich kosten
Provision klingt abstrakt, bis man sie in Franken umrechnet. Ein Beispiel: Ein Restaurant macht über eine Lieferplattform 20'000 CHF Umsatz im Monat. Bei 30 % Provision sind das 6'000 CHF - jeden Monat, also 72'000 CHF im Jahr. Geld, das nicht in Personal, Qualität oder das eigene Lokal fliesst, sondern an einen Dritten.
Besonders schmerzhaft ist, dass die Provision auf den gesamten Bestellwert anfällt, während Ihre Marge auf den Wareneinsatz und die Fixkosten begrenzt ist. In der Gastronomie mit ihren ohnehin knappen Margen kann eine hohe Plattformprovision aus einer profitablen Bestellung ein Verlustgeschäft machen.
Der versteckte Preis: die Kundenbeziehung
Die Provision ist nur die sichtbare Kostenseite. Mindestens ebenso teuer ist der Verlust der Kundenbeziehung. Auf dem Marktplatz ist der Gast Kunde der Plattform, nicht Ihrer. Sie erfahren nicht, wer bestellt hat, können nicht nachfassen und keine Stammkundenbindung aufbauen. Beim nächsten Mal sieht der Gast auf der Plattform Ihre Konkurrenz direkt daneben.
Wer dagegen ein eigenes Bestellsystem betreibt, besitzt die Kundendaten selbst und kann gezielt ein Treueprogramm aufbauen, das Gäste immer wieder zurückbringt.
Provisionsfrei: so funktioniert das Modell
Die Alternative zur Provision ist ein Fixpreis-Modell. Statt eines variablen Anteils an jedem Umsatz zahlen Sie eine feste, planbare Monatsgebühr für die Software. Damit gilt:
- Kosten steigen nicht mit dem Umsatz: Jede zusätzliche Bestellung verbessert Ihr Ergebnis, statt es zu belasten.
- Eigener Bestellshop: unter Ihrer Marke, Ihrer Domain, mit Ihrem Design.
- Ihre Daten: Bestellungen und Kundeninformationen bleiben bei Ihnen.
- Transparente Zahlungsgebühren: nur die tatsächlichen Kosten des Payment-Anbieters, klar ausgewiesen.
Eine einfache Vergleichsrechnung
Stellen wir die beiden Modelle bei 20'000 CHF Online-Umsatz im Monat gegenüber:
- Plattform (25 % Provision): ca. 5'000 CHF Provision pro Monat.
- Eigene Software (Fixpreis): eine feste Monatsgebühr im niedrigen dreistelligen Bereich plus Zahlungsgebühren.
Die Differenz pro Monat liegt schnell im vierstelligen Bereich - und sie wächst mit jedem Umsatzfranken. Die konkreten Tarife sehen Sie auf der Preisübersicht.
Sanfter Umstieg statt Bruch
Niemand muss von heute auf morgen alle Plattformen kündigen. In der Praxis bewährt sich ein schrittweiser Weg:
- Eigenen Bestellshop aufsetzen und auf allen Kanälen (Website, Social Media, vor Ort) bewerben.
- Stammgäste aktiv auf das eigene System lenken - etwa mit einem Bonus für die erste Direktbestellung.
- Die Plattform nur noch als Schaufenster für Neukunden nutzen.
- Den Anteil der Direktbestellungen kontinuierlich erhöhen - und damit den Provisionsaufwand senken.
Wie Sie Gäste auf das eigene System lenken
Der grösste Hebel beim Umstieg ist die gezielte Lenkung der Bestellungen. Wer einmal über die Plattform bestellt hat, lässt sich mit kleinen Anreizen dazu bewegen, beim nächsten Mal direkt zu bestellen. Bewährte Massnahmen sind:
- QR-Code und Flyer in der Tüte: Jede Lieferung trägt einen Hinweis auf den eigenen Shop mit Rabatt für die nächste Direktbestellung.
- Treueprogramm exklusiv im eigenen System: Punkte gibt es nur bei Direktbestellung - ein dauerhafter Grund zurückzukommen.
- Sichtbarkeit vor Ort: Aufsteller, Tischkarten und der Bon weisen auf die eigene Bestellseite hin.
- Social Media und Website: Der Bestell-Button führt direkt in den eigenen Shop statt auf die Plattform.
Über Wochen verschiebt sich so der Anteil der Direktbestellungen - und mit ihm sinkt der monatliche Provisionsaufwand spürbar. Das Ziel ist nicht zwingend, die Plattform ganz zu verlassen, sondern den Grossteil des Stammgeschäfts provisionsfrei abzuwickeln.
Was Sie zurückgewinnen
Der Umstieg ist mehr als eine Kostenfrage. Mit dem eigenen System gewinnen Sie zentrale Bausteine zurück, die auf dem Marktplatz nicht Ihnen gehören:
- Die Kundendaten - Basis für Stammkundenbindung und gezielte Aktionen.
- Die Markenwahrnehmung - der Gast bestellt bei Ihnen, nicht bei einem anonymen Marktplatz.
- Die Preishoheit - keine erzwungenen Rabattaktionen, um in der Plattform sichtbar zu bleiben.
- Die Marge - jeder Franken Umsatz trägt wieder zum Ergebnis bei.
Wie DishButler das löst
DishButler ist von Grund auf provisionsfrei. Sie erhalten einen eigenen Bestellshop und auf Wunsch eine eigene App, zahlen eine feste Monatsgebühr - und behalten 100 % Ihres Umsatzes sowie alle Kundendaten. Wie der eigene Bestellshop aussieht, sehen Sie unter Online bestellen.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Provision bei Lieferplattformen?
Je nach Plattform und Leistungspaket liegen die Provisionen typischerweise zwischen 12 und 30 % pro Bestellung. Bei Modellen inklusive Lieferung durch die Plattform liegen sie am oberen Ende. Dazu kommen oft Gebühren für Zahlungsabwicklung und Werbung.
Was ist eine provisionsfreie Alternative?
Eine eigene Bestellsoftware mit fester Monatsgebühr statt umsatzabhängiger Provision. Sie betreiben einen eigenen Bestellshop unter Ihrer Marke, die Bestellungen und Kundendaten gehören Ihnen, und der Umsatz bleibt vollständig im Haus.
Verliere ich Reichweite, wenn ich nicht auf Lieferando bin?
Marktplätze bieten Sichtbarkeit, aber zu hohem Preis. Viele Betriebe nutzen die Plattform als Schaufenster für Neukunden und lenken Stammkunden gezielt auf das eigene, provisionsfreie System - so sinkt der Provisionsanteil Schritt für Schritt.
Lohnt sich der Umstieg auch bei wenig Bestellungen?
Die Rechnung kippt schon bei moderatem Volumen zugunsten des Fixpreises. Selbst wer beide Wege parallel fährt, spart auf jeder Bestellung, die über das eigene System statt über die Plattform läuft.
Bereit für ein provisionsfreies System?
Rechnen wir gemeinsam durch, wie viel Provision Sie sparen: In einer kostenlosen Demo zeigen wir Ihnen das provisionsfreie Modell anhand Ihrer Zahlen.
